2015/02/19

Servus Wien!


Hi Lovies
The semester vacations are over now and the new semester has just begun. That’s the perfect moment for me to show you in a first post my trip to Vienna and in a second one my trip to Hamburg to bring you those two cities a bit nearer.
During my childhood I’ve been very often in Vienna, especially over New Year’s Eve (the last time was in 2008 I think). Because it’s been a while I can’t really remember a lot from back then and would have been a bit lost in the city. Fortunately my mother accompanied me, who knows Vienna pretty well and has all kinds of “Insiders-Tips”. About two weeks ago we started early in the morning from the Geneva Airport. 
After we landed we found our hotel without any detour because it’s located central in a side street of the St. Stephan's Cathedral. The hotel Kärtnerhof was just reopened some time ago and combines classical Viennese charm with modern comfort. Particularly the delicate remodeled ancient lift, which was in the middle of the hotel lobby doing his service, caught our eyes with his glass doors and the white ornaments. After checking in we headed right away to my favorite coffee house (yes, this I still could remember). I really like this culture of coffee houses they have all over Vienna and sometimes wished we had that in Switzerland as well. My favorite coffee house is called – Kaffee Mozart – and is just across the Alberina and pretty close to the State Opera. After a typical goulash soup and a wonderful curd strudel with vanilla sauce we went on to the Albertina museum. Already the building on its own is breathtaking. The museum displayed along with other exhibitions the Batliner collection: a collection with works of art from different artists like Monet (my favorite artist by the way) and Picasso. After the visit to the museum we strolled around the city and saw the State Opera, the Graben (German: Trench) and of course the St. Stephan’s Cathedral. The evening program was the following: Burgtheater. They played “das Käthchen von Heilbronn”. The production was extraordinary imaginative, the actors played on a really high level, merely the tendency to the “dark” and the “distressed”, which came close to a horror film, I didn’t really like. Afterward we went to the Kaffee Landmann to have a real big Schnitzel, like it’s courtesy for a really Viennese. 
The following day the program was: Primark ;)! As you know, we don’t have one in Switzerland neither a Forever21 nor a Topshop. Therefore a visit abroad always means a visit in one of these stores. After a shopping tour we went into an other coffee house – the Kaffee Weimar – which is right next to the Volksoper and where I had the best prune dumpling ever. Subsequently they played the opera “Carmen” from Bizet in the Volksoper. For my taste it was a bit to classic and I was disappointed. Even though you can’t say a thing about the music and the singing. 
After we sleept in the next day we headed to the Kärtnerstrasse and the Graben to get some more impressions of the city and look into some stores. Then we went to the famous “Naschmarkt” in the Jugendstilviertel, where lots of different retailers from nations from around the world sell like antiques and especially delicacies such as jam, spices, olives, dried fruits, meat and fish. I can only highly suggest this market to anyone! It shows the multicultural side von Vienna and still has its own Viennese charm. In the evening we allowed ourselves an aperitif at the Sofitelhotel respectively in the Sofitelbar in an impressive tower that sits in a base out of glass. Also this experience I recommend warmly to everybody who eventually goes to Vienna. The view from up there it just amazing and the design of the location and the whole atmosphere is really hard to describe because it’s one of a kind (maybe you can imagine it better with the photos I took). Afterward we went to an Italian restaurant where not only the food tasted really good but also the service was great. We really enjoyed the dessert, it was a platter with lots of different sweets. 
On our last day we walk once again through the city center and visited an authentic Viennese antique market, a short detour into the museum of play and ended up again in the Kaffee Mozart. We had an other Viennese Schnitzel and cube strudel and a random meeting with someone from my little hometown Fribourg in such a big city like Vienna. Afterward he headed directly to the Airport and back to Geneva in the snowy Switzerland.
I wish you all a great start into the new semester!
Xoxo Heloisa


Hallo meine Lieben

Die Semesterferien sind zu Ende und das Semester hat erst grade wieder begonnen. Das ist der perfekte Zeitpunkt für mich, Euch in einem ersten Post von meiner Reise nach Wien und dann später in einem zweiten von der nach Hamburg berichten, um Euch die beiden Städte etwas schmackhaft zu machen.
In meiner Kindheit war ich oft, besonders oft über Silvester, in Wien (das letzte Mal wohl im Jahre 2008). Da dies nun aber doch schon eine Weile her ist, kann ich mich dementsprechend nicht mehr an so viel von damals erinnern und wäre in der Stadt wohl etwas verloren gewesen. Zum Glück hat mich meine Mutter begleitet, die sich in Wien bestens auskennt und verfügt über all mögliches ‚Insider-Wissen’ verfügt. Früh morgens ging es dann vor knapp zwei Wochen vom Flughafen Genf los. Einmal angekommen fanden wir unser Hotel ohne langen Umweg, da es zentral in einer Seitenstrasse des Stephansdom liegt. Das Hotel Kärtnerhof wurde eben erst vor einiger Zeit wieder eröffnet und verbindet klassischen Wiener Charme mit modernem Komfort. Vor allem der zart renovierte alte Fahrstuhl, der in der Mitte des Hotels seinen Dienst tut, hat es uns mit seinen Glastüren und seinen weissen Schnörkeleien angetan. Nach dem Einchecken ins Hotel ging es zuerst einmal in mein Lieblingskaffeehaus (ja an dieses konnte ich mich noch erinnern). Diese Kultur der Kaffeehäuser, die es überall verteilt in Wien gibt, finde ich außerordentlich und würde ich mir manchmal hier in der Schweiz auch wünschen. Mein Lieblingskaffeehaus in Wien heißt – Kaffee Mozart – und liegt gegenüber der Albertina und ganz in der nähe der Staatsoper. Nach einer typischen Gulaschsuppe und einem wunderbaren Topfenstrudel mit Vanillesauce ging es dann weiter ins Albertina Museum. Allein schon das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, ist atemberaubend. Das Museum stellt im Moment neben anderen Ausstellungen auch die Sammlung Batliner aus: Eine Sammlung die Werke von verschiedenen Künstlern, unter anderem Monet (übrigens mein Lieblingskünstler) und Picasso enthält. Nach dem Museumsbesuch sind wir noch etwas im Stadtzentrum herumflaniert und haben uns die Staatsoper, den Graben und natürlich den Stephansdom angeschaut. Das Abendprogramm lautete: Burgtheater. Gespielt wurde ‚Das Käthchen von Heilbronn’. Die Inszenierung fand ich außerordentlich phantasievoll gestaltet, die Schauspieler spielten auf hohem Niveau, lediglich der Hang zum ‚Dunkeln’ und ‚Verstörten’, welcher einem Horrorfilm sehr Nahe kam, gefiel mir weniger. Danach ging es, wie es sich für ‚echte’ Wiener gehört ins Kaffee Landmann, um ein richtig großes Schnitzel in Angriff zu nehmen.
Am nächsten Tag hiess das Programm: Primark ;)! Wie ihr wisst, gibt es in der Schweiz weder einen Forever21, noch einen Topshop, noch einen Primark. Deshalb bedeutet ein besuch im Ausland, automatisch auch ein Besuch in einem dieser Filialen. Nach einer Shoppingtour, ging es dann in ein weiteres Kaffeehaus – ins Kaffee Weimar -, welches sich gerade bei der Volksoper befindet und wo ich die besten Pflaumenknödel, die ich bisher gegessen habe, probieren durfte. Im Anschluss lief in der Volksoper die Oper ‚Carmen’ von Bizet. Ehrlich gesagt, war ich aber hier von der, für meinen Geschmack viel zu ‚klassischen’ Inszenierung, enttäuscht. Wobei man aber sagen muss, dass man an der Musik und dem Gesang nichts aussetzen hat.
Nachdem wir am nächsten Tag etwas ausgeschlafen haben, ging es dann in die Kärtnerstrasse und in den Graben, um auch dort noch einen Eindruck von der Stadt zu bekommen und auch noch etwas in den Geschäften herum zu flanieren. Im Anschluss ging es dann auch noch auf den bekannten ‚Naschmarkt’ im Jugendstilviertel, auf dem viele verschiedene Händler, von verschiedenen Nationen dieser Welt, Antiquitäten aber vor allem auch Delikatessen, wie Marmeladen, Gewürze, Oliven, getrocknete Früchte, Fleisch und Fisch verkaufen. Den Markt würde ich auf jeden Fall jedem empfehlen! Er zeigt das ‚Multikulturelle’ von Wien und hat doch seinen ganz eigenen ‚Wiener-Charme’. Am Abend haben wir uns dann einen Apéro im Sofitelhotel bzw. in der Sofitelbar im eindrucksvollen Turm, der auf einem gläsernen Sockel steht, gegönnt. Auch diese Erfahrung lege ich jedem ans Herz, der irgendwann einmal nach Wien gehen möchte. Die Aussicht von dort oben ist atemberauben und das Design der Location und die Atmosphäre sind sehr schwer zu beschreiben (vielleicht kriegt ihr ja durch die Fotos einen kleinen Eindruck davon). Danach ging es für meine Mutter und mich noch in ein Italienisches Restaurant, indem nicht nur das Essen schmeckt, sondern auch die Bedienung hervorragend war. Vor allem das Dessert, eine Platte mit einer Zusammenstellung vieler verschiedener Dessert, hat es uns angetan.
An unserem letzten Tag sind wir noch einmal durch das Zentrum gelaufen, haben noch einen echten Wiener Antiquitätenmarkt besucht, noch einen kurzen Abstecher ins Museum für Schauspiel gemacht und sind zum Abschluss noch einmal im Kaffeehaus – Mozart – gelandet. Da gab es noch einmal ein Wienerschnitzel und einen Topfenstrudel und eine zufällige Begegnung, die man in einer so großen Stadt wie Wien in erster Linie nicht erwarten würde... Sass doch an unserem Nachbarstisch tatsächlich eine Bekannte aus meiner kleinen Heimatstadt Fribourg :). Danach ging es schnurstracks an den Flughafen und zurück nach Genf in die verschneite Schweiz.
Damit Ihr Lieben, wünsche ich Euch einen Guten Start ins neue Semester!
Xoxo Heloisa